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Wiederansiedlung von Störchen

Eine Wiederansiedlung von Störchen ist alles andere als einfach. In verschiedenen Bundesländern Deutschlands war der Storch in den 70er Jahren (nahezu) ausgestorben. Neben ausreichend Wiesen- und Ackerflächen sind insbesondere Wasserflächen notwendig. Um eine stabile Storchenpopulation erhalten zu können ist die Neuschaffung und Vernetzung von Feuchtgebieten eine elementare Grundlage. Auch eine Extensivierung von Grünland erhöht das Nahrungsangebot der Störche.
Unter einer Extensivierung wird hier eine nachhaltige Nutzung verstanden, welche z.B. der Feldlerche und dem Kiebitz Lebens- und Brutgebiete erhält. Der Kranich und auch der Weißstorch nutzen entsprechende Areale als Nahrungsfläche.
Storch (erstellt von User: Markus)
Erstellt von User: Markus

Die Flächen werden einmal pro Jahr gemäht (nach dem 1. Juli) und das Mähgut wird abgetragen, da ansonsten eine Eutrophierung stattfinden würde. Möglich ist auch eine Beweidung der Flächen mit Schafen. Pflanzenschutzmittel sind nicht erlaubt, ebensowenig Drainagen oder ein Umbrechen des Bodens.

Aufbau von Storchennestern

Günstig ist ein Aufbau von Storchenhorsten. Vor jeder Brutsaison sind diese zu reinigen, wobei jeweils die oberste Schicht abgetragen wird. Wichtig ist die Gewährleistung einer Wasserdurchlässigkeit, da Jungstörche bei länger anhaltendem Regen ansonsten schnell auskühlen und sterben können.

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