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Zauberhaftes Polesie ermuntert zur Vogelbeobachtung

Vogelbeobachtung.de kommt hiermit der Bitte nach Verbreitung dieser Meldung der Gemeinde Urszulin (Polen) nach
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Von Jahr zu Jahr erobert sogenanntes Birdwatching, das heißt ornithologischer Tourismus, die Herzen von mehreren Touristen, die vom Lärm der Stadt flüchten und Ruhe in der Natur finden wollen. Polesie ist ein einzigartiger Ort, der mit zauberhaften, wilden Landschaften, die meistens von menschlicher Tätigkeit nicht beeinflusst worden sind, anlockt. Über die Einzigartigkeit dieses Ortes zeugt auch die Tatsache, dass hier fast 250 Vogelarten zu sehen sind – das ist fast die Hälfte aller in Polen vorkommenden Vogelarten. Die Naturliebhaber, die einen Ausflug in Polesie vornehmen wollen, können eine aus dreizehn Vogelrouten wählen – die Routen sind zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Auto zurückzulegen. Die Beschreibungen aller Routen sind unter der Internetadresse zugänglich: www.birdwatching.urszulin.eu.

Nicht nur ist das eine gute Möglichkeit, die ungewöhnlichen Vogelarten aus diesen Gebieten kennenzulernen, sondern auch andere Touristenattraktionen der Gemeinde Urszulin und des Nationalparks Polesie in Anspruch zu nehmen. In der Gemeinde Urszulin in der Lublin Region kann man bis 235 Vogelarten finden. Es gibt viele einzigartige und seltene Vertreter der Avifauna, wie beispielweise die Moorente, die im Polnischen Roten Tierbuch [poln. Polska czerwona księga zwierząt], das heißt eine Liste der in Polen gefährdeten Arten, eingetragen ist. Zu den wichtigsten Brutstätten der Moorente gehören die Teiche in Stary Brus, Pieszowola im Nationalpark Polesie und Wytyckie See. Der Bartkauz ist dagegen eine seltene Art einer der größten Eulen in der Welt. Die Größe seiner Population in Polen beträgt knapp 8 Paare. Zurzeit kann dieser Vogel in der Nähe von Durne Sumpf im Nationalpark Polesie beobachtet werden.

SchwarzstorchEine echte ornithologische Perle dieses Gebiets ist der Seggenrohrsänger – ein unscheinbarer Vogel, der die weiten Sümpfe von Polesie zu seinem „globalen“ Lebensraum gemacht hat. Die sich in der Gemeinde Urszulin und im Nationalpark Polesie befindenden Sümpfe und Torfmoore gehören zu 10 Gebieten in der Welt, die für den Seggenrohrsänger am wichtigsten sind. Andere Vogelarten, die man hier treffen kann: der Kampfläufer, die Zwergschnepfe, die Rothalsgans, der Sichelstrandläufer, der Zwergstrandläufer, die Steppenweihe, die Kornweihe, der Schwarzstorch, das Birkhuhn, der Seidenreiher, der Purpurreiher, der Merlin, die Doppelschnepfe, der Weißrückenspecht, der Grauspecht, der Schlangenadler, die Ohrenlerche, die Kolbenente, die Sperbergrasmücke, die Rotfußfalke, das Tüpfelsumpfhuhn, der große Brachvogel, der Adlerbussard, die Eisente, der Pfeifschwan, die Steppenmöwe, die Schwarzkopfmöwe, die Zwergmöwe, der Trauerschnäpper, der Prachttaucher, der Sterntaucher, der Steinadler, der Steppenadler, der Rosenstar, die Spornammern, der Uhu, die Sakerfalke, der Fischadler, der Kiebitzregenpfeifer, die Wanderfalke, der Mittelsäger, die Schneeammer, der Rotkehlpieper, der Terekwasserläufer, die Samtente, die Sumpfohreule, die Schmarotzerraubmöwe, die Spatelraubmöwe, der Bienenfresser und viele, viele andere.

Da in Polesie viele touristische Routen, Observationstürme, speziell zum Biwakieren angewiesene Orten sowie zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten gibt, kann man eine mehrtägige, außergewöhnliche Reise planen. Die Bildungswerte einer solchen Reise sollen auch in Betracht gezogen werden. Die Vogelbeobachtung bietet eine Chance an, die natürliche Umgebung und äußerst seltene Vogelarten in ihrem tatsächlichen Lebensraum kennenzulernen. Für Eltern mit Kindern kann das gemeinsame Abenteuer nicht nur zum praktischen Naturkundenunterricht, sondern auch zur wunderbaren Probe der Geduld, Beherrschung und Ausdauer werden.

Das Projekt „Urszulin – nach der Arbeit, Polesie” ist Teil der Regionsmarke unter der Verwendung von IKT-Instrumenten. Mitfinanziert aus EU-Mitteln und gezielter Subvention im Rahmen des operationellen Regionalprogramms der Woiwodschaft Lublin für die Jahren 2007-2013, Prioritätsachse: II ökonomische Infrastruktur, Maßnahme 2.4, Schema B.